Sonnenstrahlen und halbsaubere Fenster

February 16th, 2010

Wie geil war das denn? Seit langem verirrten sich wieder einmal ein paar (zumindest innerlich) wärmende Sonnenstrahlen in mein Studio. Da kam doch gleich die erste ernsthafte Frühlingsvorfreude auf.

Wie lange hatte ich nun auf diesen Moment gewartet? Gefühlte fünf Jahre waren es bestimmt :-)

Nun, so weit so gut. Wenn da die Fenster nicht wären. Gerade letzte Woche dachte ich mir noch, wie sauber meine Fenster doch sind – und das obwohl ich sie schon seit Wochen nicht mehr gereinigt hatte. Weit gefehlt! Die Sonne hat mich eines Besseren belehrt.

Stellt sich die Frage, ob es anderen auch so geht? Wenn ja bin ich sehr beruhigt! Wenn nein frage ich mich, ob einfach alle Anderen entweder im Schattenloch leben, oder in der Tat immer saubere Fenster haben.

Aber wer sollte denn  sauberere Fenster haben als Schibae? Das wäre doch unlogisch – irgendwie…

Tourtagebuch – 14. Februar 10 – Schibae unpluuged @ Morris Thun

February 15th, 2010

Projekt: Schibae unplugged
Datum: 14. Februar 2010
Ort: Thun
Lokal/Anlass: Café Bar Morris – Valentinstagskonzert

Als ich am 14. Februar um ca 12.00 Uhr im Morris Thun eintraf, konnte ich nicht ahnen, dass dies ein historischer Abend werden würde :-)
Ich spielten an dem Konzert eindeutig auf der am schönsten geschmückten Bühne meiner gesamten Musiker Laufbahn!!!

Aber zuerst war noch ein bisschen Arbeit zu erledigen. Das Auto war randvoll mit Material, welches nur darauf wartete endlich befreit zu werden! Denn wenn ich sage randvoll, dann meine ich eigentlich dass mein Auto schlicht überladen war… wie immer halt, aber das ist ein anderes Thema :-)

Wenn man alleine auf der Bühne steht, wie ich es bei Schibae unplugged mache, gibt es natürlich auch nicht so extrem viele Kabel zum verlegen. Daher konnte ich es zusammen mit Marc, meinem fleissigen und unersetzbaren Helfer (Tuusig Dank a dere Steu!!!) auch schön gemütlich nehmen und nebenher noch einen schönen Kaffee trinken ;-)   Stress? Fehlanzeige :-)

Nach einer knappen Dreiviertelstunde war alles an seinem Platz, alles funktionierte und tönte so wie es sollte :-)
Dann noch rasch die diversen leeren Kisten und Cases in ein Hinterzimmer verbannen und schon war Pause angesagt – Pause und genügend Zeit, um mit Marc mal wieder ein Paar Worte über Gott und die Welt zu wechseln.

Pause und genügend Zeit um noch die definitive Setliste für den kommenden Abend zu schreiben. Wobei ich eigentlich Setlists bei Schibae unplugged mehr als eine Art Richtlinie betrachte, denn je nach Gegebenheiten während dem Auftritt passe ich diese Spontan an, streiche Songs, nehme andere hinzu, u.s.w – Je nach Lust und Laune :-)

Währenddessen wurde meine Bühne auch noch dekoriert. UND WIE!!! :-) Freunde, so muss eine Bühne am Valentinstag einfach aussehen – Romantischer geht’s wohl kaum oder? Vielen Dank dem ganzen Morris Team dafür!!!

Morris_thun.jpeg

Nach ein paar gemütlichen Stunden gings dann so um 17.30 endlich los und ich spielte mein erstes von drei Sets. Am Anfang war das Gefühl noch recht speziell, weil fast alle Gäste am Essen waren. Aber so nach drei Songs hatte ich mich an diese spezielle Stimmung gewöhnt und fühlte mich nun so richtig wohl in meinem kleinen Rosenparadies :-)

So nahm der Abend seinen Lauf und ich durfte wieder vor einigen Leuten spielen, deren Gesichter ich noch nie gesehen habe und vor solchen, welche immer wieder an Konzerten zu sehen sind – Vielen dank einfach allen, für diesen wundervollen Abend!

Ganz spontan hatte ich auch noch einen kleinen Gastauftritt von Roberto Brigante. War echt lustig, denn wir hatten dies schon hundert mal besprochen aber noch nie durchgeführt: Füür u Flamme in italienisch/mundart… eine durchaus witzige Mischung wie ich meine :-)

Nach meinem letzten Set machte ich zuerst eine kleine Pause und wartete bis die Gäste zum grössten Teil gegangen waren. Denn ich finde es immer schade, wenn ein solcher Abend mit nervösem „Kabelzusammenrollen“ und „Kistengeschepper“ zu Ende geht. Ein paar Minuten später störe ich jeweils niemanden mehr und kann in Ruhe meine sieben Sachen zusammen packen. Lieber plaudere ich unmittelbar nach dem Konzert noch ein wenig mit den Gästen und hole mir so ein paar nützliche Feedbacks zu meinem Auftritt ein was ich natürlich auch im Morris tat.

Irgendwann nach Mitternacht war alles wieder im Auto verstaut und ich machte mich müde aber glücklich auf den Heimweg…

Na denn, bis zum nächsten Mal ;-)

Schibä

Happy Valentine im Morris Thun

February 14th, 2010

So muss Bühnendeko am Valentinstag sein;-) Rosen wohin das Auge reicht, Kerzen, verliebte (frisch oder wieder-frisch) Paare… was will man mehr!

Soviel zum Thema Winterdepression

February 10th, 2010

Winterdepression? :-)